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15. Februar: Afrikanerin wird erste Chefin der WTO

11.02.2021
Helmut Scholz
Logo der WTO

Ngozi Okonjo-Iweala konnte sich bereits im vergangenen Herbst mit klarer Mehrheit gegen ihre letzte verbliebene Gegenkandidatin aus Südkorea als neue Generalsekretärin der Welthandelsorganisation (WTO) durchsetzen. Auch ich hatte mich im Handelsausschuss des Europäischen Parlaments und in der Steuerungsgruppe der Parlamentarischen Konferenz der WTO für sie ausgesprochen. Mit ihr wird endlich die Perspektive der Länder der globalen Südens - und damit der Mehrheit der WTO-Mitgliedstaaten - in alle Verhandlungsrunden der WTO prominent eingebracht werden.

Die Regierung Trump hatte jedoch bis zuletzt ihre formale Bestätigung durch den Hauptausschuss der WTO blockiert. Präsident Biden korrigierte nun diese Haltung, woraufhin Yoo Myung-hee ihre Kandidatur zurückzog und damit den Weg freimachte, erstmals eine Afrikanerin und erstmals eine Frau auf den Chefinnensessel der wichtigen Organisation zu setzen. Die Nigerianerin mit magna cum laude Abschluss von Harvard war bereits Finanz-, Wirtschafts- und Außenministerin ihres Landes und gilt als erfahrene Verhandlungsführerin.

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