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Friedensnobelpreisträger setzt auch weiter auf militärische „Lösung“ in Afghanistan

02.12.2009

Friedensnobelpreisträger Obama setzt weiter auf militärische „Lösung“ in Afghanistan "Die neue Afghanistan-Strategie der USA wird den Krieg am Hindukusch weiter verschärfen", kritisiert Helmut Scholz. Scholz weiter:

"US-Präsident Barack Obama spricht von Abrüstung und bemüht sich offensichtlich im Irak um Entspannungsschritte, will aber erneut die Truppen in Afghanistan aufstocken. Notwendig für eine friedliche und selbstständige Entwicklung Afghanistans hingegen sind der sofortige Rückzug der Truppen, eine nichtmilitärische Stabilisierung und Demokratisierung des Landes sowie die internationale Unterstützung beim Wiederaufbau und der Beseitigung von Unterentwicklung und Armut. Die Prävention von Konflikten und die nichtmilitärische Krisenlösung gehören zu den zentralen Herausforderungen, denen sich Außen- und Sicherheitspolitik heute und in Zukunft stellen muss.

Obama beugt sich offenbar dem Druck des militärisch- industriellen Komplexes in den Vereinigten Staaten und ignoriert angesichts des scharfen konservativen Gegenwindes die Erfahrungen von acht Jahren Krieg und Besatzung in Afghanistan. Trotz Truppenaufstockungen, trotz immer neuer "Partner" bei Militäroperationen, trotz tausender Opfer in der Zivilbevölkerung und der Zerstörung des Landes sind bisher weder der "Terrorismus" noch die Taliban und Al Qaida besiegt.

Ein "schneller militärischer Sieg“ in Afghanistan ist nicht nur nicht wahrscheinlich, schon gar nicht werden mit dieser Strategie Frieden und Sicherheit geschaffen. Auch die auf terroristische Strategien und Attacken setzenden politischen Akteure und das Wiedererstarken extremistischer Kräfte werden so nicht verhindert – weder in Afghanistan noch in anderen Ländern."

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