Jumplabels:

Sie sind hier:

7. Juli 2018, 10:00 - 16:30, Stralsund

Kunststoff – Müll – Recycling.

Die Welt versinkt im Abfall – Wohin mit dem Müll? Herausforderungen an eine verantwortungsbewusste Kreislaufwirtschaft

Unser praktiziertes Modell von Warenproduktion und Verbrauch wirft angesichts wachsender Müllberge Fragen und Veränderungsbedarf auf.  Dringlich. Überall.

Das geplante Verbot von Strohhalmen und Plastikgeschirr durch die EU-Kommission hat hitzige Debatten ausgelöst: Endlich ein Einstieg in richtige Strategien zur Vermeidung von Plastemüll und zum Verhindern, dass Ozeane zur Weltmüllkippe werden?

Fakt bleibt: Im Golf von Accra in Ghana und anderen Regionen in Afrika und Asien müssen Menschen davon leben, gesundheitsschädigend Elektronikschrott zu verwerten, – und jeder Tropenregen schwemmt Kunststoff und Plaste in Lagunen und Ozean.

Fakt ist: Meere und Ozeane sowie Binnenseen werden zunehmend mit Plastikmüll vergiftet. Jährlich gelangen bis zu 12,7 Billionen kg Kunststoff in die Ozeane, oder stündlich 35 Container mit einem Fassungsvermögen von 28,230 kg pro Stück.

Fakt ist: In den vergangenen Jahren wanderten 56 % der Kunststoffabfälle weltweit nach China, 87 % aller Kunststoffabfälle aus den EU-Mitgliedstaaten wurden dorthin exportiert. Doch im Januar 2018 hat der wichtigste Müllimporteur den Import gestoppt. Und zwingt die EU die Frage zu beantworten: Wohin mit dem Plastikmüll?

Nach wie vor gibt es keine Aussicht auf eine umfassende Lösung. Und angesichts der täglich wachsenden Menge an Kunststoffmüll, der zu großen Teilen in unseren Meeren landet, wo er – mit einer Lebensdauer von bis zu 450 Jahren – auf Grund der Zersetzung in Mikroplastik das weltweite Ökosystem nachhaltig schädigt, benötigen wir ein neues und nachhaltiges Produktions- und Konsumtionsmodell, um den Müllbergen Herr zu werden.

Wie gehen die kommunalen und regionalen Abfallwirtschaftsunternehmen mit diesen Herausforderungen um? 

Welche konkreten politischen Weichenstellungen brauchen wir und welche volks- und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen müssen wie gesetzt werden, damit die Menge an Müll sinkt, dieser in Zukunft nachhaltig entsorgt und im Interesse von Ressourcenschonung recycelt werden kann, sowohl auf EU-Ebene als auch in den Kommunen Deutschlands?

 

10:00 – 10:10 Uhr

Eröffnung

Helmut Scholz (MdEP) und Dr. Wolfgang Weiß (MdL)

 

10:10 – 12:15 Uhr

Diagnose, Bestandsaufnahme, Problemlagen

  • Helmut Scholz, MdEP
  • Frank Schweikert, Deutsche Meeresstiftung
  • Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stralsund
  • Moritz Hundhausen, DIHK

Anschließende Diskussion

Moderation Dr. Wolfgang Weiß

 

12:15 – 13:00 Uhr

Mittagspause mit Imbiss

 

13:00 – 14:30 Uhr

Ausblick und Lösungsansätze von Politik und Wirtschaft

  • Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stralsund
  • Kerstin Kassner, MdB 
  • Frank Schweikert, Deutsche Meeresstiftung
  • Moritz Hundhausen, DIHK
  • Wolfgang Weiß, MdL

Anschl. Diskussion

Moderation: Helmut Scholz

 

14:30 – 15:00 Uhr

Zusammenfassung und Ausblick, Abschiedskaffee

 

15:30 – 16:30 Uhr

Führung im Meeresmuseum Stralsund

 

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob und mit welcher Personenanzahl Sie an der Führung im Meeresmuseum teilnehmen möchten.

Anmeldung (Name und Anzahl der Personen) per E-Mail bis 28.06. an: wk@helmutscholz.eu (Frederike-Sophie Gronde-Brunner)

Wo?

Arcona HOTEL BALTIC
Frankendamm 22
18439 Stralsund

Jumplabels:

Schnelluche

Meine DelegationskollegInnen:
  • EU-Fördermittel

Jumplabels:

Jumplabels:

Go to navigation, Go to content,
Zum Seitenanfang | Datenschutzerklärung